FDP-Frauen im Wahlkampf
24. September 2009 - Die Hamburger FDP-Bundestagskandidatinnen Sylvia Canel, Martina Kaesbach, Angela Westfehling, Katja Suding und Eva Parbs präsentierten, moderiert von Roswitha Rothlach, die Kernthemen des liberalen Wahlprogramms: Bildung, Steuern und Finanzen, Wirtschaft, Bürgerrechte sowie Soziales und Familie.
Im Hamburger Café Leonar am Grindelhof präsentierten sich am Donnerstagabend wenige Tage vor der Bundestagswahl die fünf Damen der FDP-Landesliste.
Sylvia Canel eröffnete den Vorstellungsreigen mit einer Tour d`Horizont durch das Wahlprogramm der Liberalen und hob vor allem auf die Bildungspolitik ab: "Wir wollen, dass 10% unseres Brutoinlandsprodukts für die Bildung unserer Kinder ausgegeben wird!"
Martina Kaesbach brach eine Lanze für Integration und eine Sozialpolitik mit Augemaß: "Lange vor Ursula von der Leyen haben wir die Integration mit mehr Betreuung fördern wollen und sehen hier eine große Chance zur Überwindung sozialer Verwerfungen. Die doppelte Staatsbürgerschaft ist auch ein vorsichtiges Zeichen für einen vorhandenen Integrationswillen vieler Migranten!"
Katja Suding überzeugte mit ihrer These von der Notwendigkeit eines starken Staats: "Aber der Staat, wie ich ihn mir vorstelle, muss sich auf seine hoheitlichen Aufgaben beschränken und bezieht daher seine Stärke. Ein überforderter Staat, der sich um alles mögliche kümmert, ist ein schwacher Staat."
Eva Parbs als Vorsitzende der Liberalen Frauen in Hamburg sieht die dringende Notwendigkeit, daran zu arbeiten, dass die Wirtschaft nicht "oben ohne" läuft, nämlich ohne Frauen in Vorständen und Aufsichträten: " Und darauf wollen wir nicht noch eine Generation warten!"
Angela Westfehling schließlich brachte in der Darstellungen persönlicher Erfahrungen aus Indonesien zum Ausdruck, dass Deutschland mehr für seine Kernkompetenzen in der Welt werben müsse: "Und der Außenhandel ist nicht nur für die Konzerne, sondern auch unser Mittelstand muss sich internationalisieren!"
(Fotos: Gerhold Hinrichs-Henkensiefken)
